»Risikoanalyse: Basis für Compliance Management.«

Januar 2017 | Wirtschaftswoche | Risikomanagement
Risiko-Expertise
Die Redaktion befragt Akteure, wie Sicherheit in Unternehmen optimiert werden kann.
Januar 2017 | Wirtschaftswoche | Risikomanagement

»Risikoanalyse: Basis für Compliance Management.«

Patrick Wegener & Jenny Schmigale / Berufsverband der Compliance Manager (BCM)

Compliance-relevante Normen und Vorgaben, wie die ISO 19600, der IDW PS 980 oder der UK Bribery Act, beschreiben richtigerweise die Compliance-Risikoanalyse als Basis eines jeden Compliance Management Systems (CMS). Die Identifizierung, Bewertung und Dokumentation der Compliance-Risiken unterstützt die unternehmensspezifische Ausgestaltung des CMS und ermöglicht so einen effektiven Einsatz der Unternehmensressourcen. Die Fachgruppe ‘Integrated Compliance‘ des Berufsverbands der Compliance Manager e.V. (BCM) hat eine einfache Methode zur Compliance-Risikoanalyse als zentrales Element des integrierten CMS entwickelt. Einen weiteren Schwerpunkt bildet derzeit das Thema „Operational Compliance“. Hier beschäftigt sich die Fachgruppe mit der Frage, wie die in der Compliance-Risikoanalyse identifizierten und priorisierten Compliance-Anforderungen unter Zuhilfenahme von Prozessanalyse und Prozessverbesserungsmethoden, wie dem Lean Management, effektiv in Prozesse integriert werden können.

www.bvdcm.de

Januar 2017 | Wirtschaftswoche | Risikomanagement

»Verlässliche und sichere Finanzplanung«

Dr. Alexander M. Moseschus / Geschäftsführer; Deutscher Factoring Verband

Factoring gewinnt nach wie vor stark an Bedeutung. Im 1. Halbjahr 2016 haben die Mitglieder des Deutschen Factoring-Verbandes einen Umsatz von 104,51 Milliarden Euro erwirtschaftet. Unternehmen wünschen schnelle Liquidität aus ihren Lieferungen und Leistungen, und zusätzlich soll das Risiko reduziert werden, dass Forderungen gegen ihre Kunden ausfallen. Mittlerweile  profitieren 20.740 Kunden von den Vorteilen des Produkts Factoring. Dazu gehören sofort zur Verfügung stehende Liquidität, verlässliche und sichere Finanzplanung (Risikomanagement), die Erhöhung der Eigenkapitalquote, besseres Rating durch optimierte Bilanzstruktur und der Schutz vor Zahlungsausfällen durch Übernahme des Ausfallrisikos auf Debitorenseite.  Nach jüngsten neutralen Untersuchungen bedienen die Mitglieder des Deutschen Factoring-Verbandes über 98 Prozent des verbandlich organisierten Factoring-Volumens und stehen als Interessensvertretung der deutschen Factoring-Branche, speziell auch für den Mittelstand, für bereits 33 Mitglieder zur Verfügung.

www.factoring.de

Januar 2017 | Wirtschaftswoche | Risikomanagement

»Inkasso: Experten im Forderungsmanagement«

Kirsten Pedd / Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen BDIU

Jeder Unternehmer weiß: Ein professionelles Forderungsmanagement ist essenziell, damit der Fokus eines Unternehmens sich auf seine Erfolgsfaktoren richten kann. Die Kernkompetenz, die ein Unternehmen ausmacht, benötigt alle Ressourcen, um den Erfolg und die Zukunft zu sichern. Zusätzlich ist auch eine verbesserte Liquidität ein positiver Effekt eines professionellen Forderungsmanagements. Trotzdem sind noch nicht alle Unternehmen so aufgestellt, mit der Folge, dass Rechnungen zu spät gestellt, Zahlungseingänge unregelmäßig kontrolliert und ausstehende Zahlungen oft nur zögerlich angemahnt werden. Das kann ein Unternehmen in eine gefährliche Schieflage bringen. Gut fährt dagegen, wer mit einem Inkassounternehmen zusammenarbeitet. Die Rechtsdienstleister sind Experten in allen Fragen des Forderungsmanagements. Viele begleiten mit ihrer Dienstleistung den gesamten Lebenszyklus einer Forderung – von der Bonitätsprüfung bis hin zum gerichtlichen Mahn- sowie Vollstreckungsverfahren. Die Mitgliedsunternehmen des BDIU arbeiten seriös, professionell und effizient.

www.inkasso.de